Prodialog 10er Karte Erich Borgmeier

1. Wie heißen Sie und wie nennt sich Ihre Funktion bei Prodialog?
Mein Name ist Erich Borgmeier und ich bin Vertriebsbeauftragter bei Prodialog. Im Wesentlichen im Outbound-Einsatz, aber auch die Inbound-Telefonie gehört zu meinen Aufgaben.

2. Wie sah Ihr Einstieg bei Prodialog aus und wann war das?
Ich arbeite hier seit April 2017 und bin sehr freundlich aufgenommen worden. Ich war sehr überrascht von der hohen Kollegialität und wie mir von allen Seiten der Einstieg leichtgemacht wurde. Ich hatte einige Tage intensive Schulungen und danach Zeit genug, mich „frei zu schwimmen“. Es gab immer mal wieder Highlights, also Tage mit vielen positiven Abschlüssen, dann aber auch weniger gute Tage mit geringen Abschlusszahlen. Hier wurde ich dann noch einmal nachgeschult, aber alles sehr freundlich ohne harsche Kritik und dann lief es auch positiv weiter.
Ich bin 66 Jahre alt, seit Anfang 2017 Vollrentner und habe mich entschlossen, auf meine alten Tage noch einmal zu studieren. Parallel habe ich eine Nebenbeschäftigung gesucht, um meine finanzielle Situation noch etwas aufzubessern. Ich habe dann etwas in der Marketingrichtung gesucht, da ich dies auch schon früher gemacht habe. Schließlich habe ich eine Anzeige von Prodialog gefunden, mich beworben und es hat direkt auf Anhieb geklappt.

3. Worum geht es in Ihrem Job?
Auf Grund meiner ehemaligen Berufstätigkeit habe ich von vornherein gesagt, dass ich nur im B2B (Business-to-Business / Geschäftskunden) Bereich tätig sein möchte und dem wurde auch uneingeschränkt zugestimmt. Begonnen hat es dann mit Kampagnen, bei denen ich ausschließlich Outbound telefoniert habe, das heißt ich löse das Gespräch aus. Die geführten Gespräche sind eine Mischung aus Akquise und Kundenbetreuung, da es im Wesentlichen Stammkunden des Auftraggebers sind.

4. Wie sieht Ihr klassischer Arbeitstag aus?
Normalerweise arbeite ich um die 30 Stunden die Woche und versuche, mir einen Tag die Woche für Veranstaltungen in der Uni freizuhalten.

5. Wie schaut Ihr Werdegang aus?
Der ist mit 66 Jahren mittlerweile ziemlich lang. Ich habe eine Ausbildung zum Starkstromelektriker im Bergbau gemacht und wollte dann anschließend Maschinenbau studieren. Habe dann aber wegen der Erdölkrise und Fahrverboten -mancher erinnert sich vielleicht noch daran, wie man 1973 zu Fuß über die Autobahn laufen konnte – entschieden, Bergbau zu studieren. Habe dann mein Abitur am Abendgymnasium gemacht, während ich unter Tage als Elektriker gearbeitet habe und anschließend in Aachen mein Diplom gemacht aber im Fachbereich Bergbau. Bin dann noch wissenschaftlicher Mitarbeiter gewesen. Danach bin ich in die Zulieferindustrie gegangen, wurde später Geschäftsführer in einem metallverarbeitenden Unternehmen und habe mich mit Mitte 40 entschieden, langsam in das Bauwesen zu wechseln, da erkennbar war, dass der Bergbau in Deutschland keine Zukunft mehr haben würde. Ich habe dann später noch in einem japanischen Unternehmen Produktentwicklung betrieben für’s Bauwesen, war auch dort dann Leiter Technik. Schließlich bin aus dieser Position dann als Freiberufler, als beratender Ingenieur tätig gewesen. Jetzt studiere ich Physik, Astrophysik!

6. Was ist das Coolste an Ihrem Job?
Der Kontakt zu ganz unterschiedlichen Kunden. Denn ich arbeite zum Beispiel für Versicherungen oder Verlage und dadurch ergeben sich auf Kundenseite sehr unterschiedliche Gesprächspartner. Mal spricht man mit einem Architekten, dann mit einem Anwalt, Lehrer oder Priester. Das ist sehr abwechslungsreich und selbst in den einzelnen Gruppen gibt es ja eine große Spanne an Persönlichkeiten. Und mit der Berufserfahrung, die ich hatte und dem was jetzt noch dazu kommt, rundet es das Bild unserer Gesellschaft auf eine sehr interessante Art noch einmal zusätzlich ab.

7. Welche Einschränkungen bringt der Job mit sich?
Für mich positiv ist, dass ich gezwungen bin pünktlich aufzustehen und in einen gewissen Tagesrhythmus zu arbeiten. Ich lebe ja in einer WG und gehe auch in der Mensa essen und kann so beides gut miteinander kombinieren. Die Arbeit ist sehr strukturiert, also wer das nicht mag, wird das als Einschränkung empfinden. Aber man ist von Monat zu Monat sehr frei, seine Einsatzzeiten anzupassen je nachdem wie man Zeit oder Geld braucht. Beim finanziellen Ausgleich wünscht man sich immer mehr, aber das ist ja letztlich auch Verhandlungssache.

8. Was hat Sie an Prodialog überrascht/begeistert?
Ich bin wirklich begeistert, wie die Kollegen miteinander umgehen. Alle sind sehr höflich, es gibt hier kein Mobbing. Es ist ein kollegialer, hilfsbereiter Umgang in und zwischen den Teams und sogar bis zu unserer Niederlassung nach Aachen. Der Einsatz der Führungsmannschaft ist außergewöhnlich! Es gibt monatlich eine kleine Veranstaltung, bei der die Geschäftsführer den Mitarbeitern gerne mal ein Feierband-Kölsch hinstellen. Sie haben auch alle an der Basis angefangen und haben Respekt für jeden einzelnen Mitarbeiter. Das lassen Sie uns in positiver Art und Weise spüren. Es ist wirklich eine ausgesprochen gute Teamarbeit.

9. Worin liegen die größten Herausforderungen bei Ihrer Tätigkeit?
Im Alltag gibt es Zeiten, die sehr stressig sein können und man sehr konzentriert seine Aufgaben abarbeiten muss. Das ist mitunter schon sehr herausfordernd. Routine hilft hier aber und es wird zunehmend einfacher.

10. Was würden Sie einem Bewerber bei Prodialog raten?
Stehvermögen zu zeigen! Es gibt Rückschläge aber hier hat jeder Verständnis dafür. Wer Affinität zum Kundenservice hat, ein wenig extrovertiert ist und eine gewisse sprachliche Eloquenz mitbringt, sich also auch spontan auf unterschiedlichste Gesprächspartner und Situationen einstellen kann, der ist bei Prodialog richtig. Einem Bewerber würde ich die Frage stellen „Können Sie am Telefon lächeln?“

Von |2018-01-31T18:19:03+00:00Januar 31st, 2018|Allgemein|0 Kommentare

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